Tipps & Tricks

Vermeidung von Schäden am Turbolader


 Um einen störungsfreien Betrieb des Turboladers zu gewährleisten, sind einige Punkte zu beachten:

  1. Die vorgeschriebenen Ölwechselintervalle sind unbedingt einzuhalten. Es sollte ein möglichst hitzebeständiges Öl gewählt werden (Synthetiköl).
  2. Der Ölfilter und der Luftfilter sollte immer mit erneuert werden.
  3. Nach dem Kaltstart sollte der Motor nicht stark belastet werden.
  4. Wenn der Motor stark belastet wurde (Autobahnfahrten, Anhängerbetrieb oder nach starken Steigungen) sollte der Motor noch einige Minuten nachlaufen.
  5. So kann der Turbolader abkühlen und eine Gefahr der Ölverkokung ist stark verringert.

Austausch des Turboladers

Vor Einbau ist das gesamte Umfeld des Turboladers zu prüfen.
Hier sind insbesondere alle Zu- und Ableitungen am Turbolader einer genauen Kontrolle auf Dichtheit, Verschmutzung oder Verstopfung zu unterziehen. Im Zweifelsfalle sind beide Leitungen zu erneuern.

Am Motor muss VORHER unbedingt ein Ölwechsel und ein Ölfilterwechsel durchgeführt werden.

Beim Einbau des Turboladers muss dieser - vor Befestigung der Ölzulaufleitung - mit frischem Motoröl durch die Öleinlassbohrung randvoll aufgefüllt werden.

Beim Anschluss der Ölleitungen nie flüssige Dichtmittel verwenden!

Nach Einbau des Turboladers die Zündung, bzw. das Abschaltventil der Einspritzpumpe (Diesel) abklemmen;

Starten bis Öldruck aufgebaut ist. Dann erst die Zündung, bzw. das Abschaltventil anklemmen und den Motor starten. Vor Erhöhung der Drehzahl erst 2 bis 3 Minuten im Leerlauf drehen lassen.

Die Nichtbeachtung der Einbauvorschriften kann zur Zerstörung oder Fehlfunktion des Turboladers führen!